"DoTour 2016 gegen Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit"
Quelle "Wir in Aplerbeck Sept. Okt. 2016" / Bilder: div

Der Ablaufplan 2016 als PDF-Datei.

Auch in diesem Jahr nahmen die Schüler der Emscherschule Aplerbeck, Albrecht-Dürer-Realschule und des Gymnasiums an der Schweizer Allee an der „DoTour für Respekt 2016" teil. Die zweitägige Radtour vom 15.-16. September war ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Dortmund, des Jugendamtes, der Kinder- und Freizeitförderung sowie des Jugend- und Freizeitzent rums Aplerbeck (JFZ). Die DoTour für Respekt wird unterstützt von der Bezirksvertretung Aplerbeck, dem Radhaus Gerhardy, der Komba Gewerkschaft/Ortsverband Dortmund, dem Jugendring Dortmund und dem Jugendamt der Stadt Dortmund.


Ziele der DoTour für Respekt sind, dass Informationsdefizite bei den Schülern abgebaut und Vorurteilen entgegengewirkt wird und dass ein Erfahrungsaustausch von Jugendlichen über die Geschichte und den Alltag in der Nazi-Zeit in Dortmund stattfindet.




„Junge Menschen" sollen ein Zeichen für ein besseres Miteinander setzen und in den einzelnen Stadtteilen sowie Schulen dem Rechtsextremismus, der Ausländerfeindlichkeit und der Gewalt Grenzen setzen", so Peter Gehrmann vom JFZ. Den „Startschuss" zur Tour gab Bezirksbürgermeister und Schirmherr Jürgen Schädel. Die Fahrradtour verlief durch verschiedene Stadtbezirke Dortmunds, welche an die Gräueltaten im Nationalsozialismus erinnern: u. a. zum Mahnmal für die Opfer der Euthanasie-Morde auf dem Gelände der LWL-Klinik Dortmund, Denkmal „Gegen das Vergessen" auf dem Platz am Seniorenhaus Lucia, zum Gedenkstein für die mehr als 150 deportierten Sinti nach Auschwitz sowie zur Mahn- und Gedenkstätte Steinwache.



An allen Punkten gab es natürlich auch Informationen zum Thema durch andere Schüler und Jugendliche sowie Ansprechpartner der Institutionen. Übernachtet wurde im Big Tipi im Fredenbaumpark. Nach zahlreichen weiteren prägnanten Besichtigungen ging es dann zum letzten Punkt der Veranstaltung, dem Aplerbecker Marktplatz, um sich dort über die Bücherverbrennung 1933 zu informieren.