"DoTour 2017 Mit dem Rad auf Geschichtsreise"
Quelle "Wir in Aplerbeck Okt. 2017" / Bilder: div

Vierte DoTour für Respekt ging über 13 Stationen

Der Ablaufplan 2017 als PDF-Datei.

Als die jugendlichen Teilnehmer der vierten DoTour für Respekt gestern gegen 17 Uhr wieder in Aplerbeck eintrafen, lagen zwei aufwühlende Tage hinter ihnen. Denn die zweitägige Fahrradtour, die die Jugend­freizeitstätte Aplerbeck in Kooperation mit dem Dortmunder Jugendamt und der Kinder- und Jugendförderung auf die Beine gestellt hatte, war starker Tobak. Denn es war eine Radtour, die eine schlimme Epoche der jüngeren deutschen Geschichte beleuchtet - die Gräueltaten des Nazi-Regimes.


Am Donnerstag, pünktlich um 9 Uhr, schickte Bezirksbürgermeister und Schirmherr Jürgen Schädel die rund 60 Teilnehmer (Jugendliche und Begleiter) auf die Strecke. Für die Aplerbecker Politik ist die Unterstützung der Aktion im Übrigen zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Die Bezirksvertretung unterstützt die zwei Tage immer wieder auch finanziell. Auch in diesem Jahr waren wieder Schüler der Emscherschule, des Gymnasiums an der Schweizer Allee und der Albrecht-Dürer-Realschule mit ihren Fahrrädern dabei. Auch an den insgesamt 13 Stationen findet die Tour zahlreiche Unterstützer. So ist das Radhaus Gerhardy dabei, das sich um den sicheren Zustand der Fahrräder kümmert, der Jugendring Dortmund, die Dortmund-Agentur, Angelika Nehm (Pressereferentin der LWL-Klinik) mit Mitarbeitern und Azubis der Klinik. Stefanie Denk (Schulleiterin der Steinbrink-Grund­schule) mit Schülerinnen und Schülern, Wilfried Harthan (Heinrich Czerkus BVB Fan­ club), Gerd Kolbe, die Erlebniswelt Fredenbaum, das Fritz-Henßler-Haus und die komba Gewerkschaft/Ortsverband Dortmund. Sie alle helfen den Tourteilnehmern, die Geschichte aufzuarbeiten aber auch zu erkennen, wie wichtig eine gewaltfreie Demokratie ist und ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit zu setzen.




Fotos: BARz (2)