DoTour 2018

"Hält die Erinnerung an die Gräueltaten des Nationalsozialismus wach"
Quelle "Wir in Aplerbeck Sept./Okt. 2018" / Bilder: div

Der Ablaufplan 2018 als PDF-Datei.

WDR Lokalzeit vom 20.09.2018
DoTour 2018 WDR

Auch in diesem Jahr nahmen die Schüler der Emscherschule Aplerbeck und des Gymnasiums an der Schweizer Allee an der "DoTour für Respekt" teil. Die Zweitägige Radtour vom 20.-21.September war ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Dortmund , des Jugendamtes, der Kinder - und Freizeitförderung sowie des Jugend- und Freizeitzentrums Aplerbeck (JFZ).

Ziele der DoTour für Respekt sind, das Informationsdefizite bei den Schülern abgebaut und Vorurteilen entgegen gewirkt wird und das ein Erfahrungsaustausch von Jugendlichen über die Geschichte und den Alltag in der Nazi-Zeit in Dortmund stattfindet.


"Junge Menschen sollen ein Zeichen für ein besseres Miteinander setzen und in den einzelnen Stadtteilen sowie Schulen dem Rechtsextremismus, der Ausländerfeindlichkeit und der Gewalt Grenzen setzten", so Peter Gehrmann vom JFZ.

 

Den "Startschuss" zur Tour gab der stellvertretende Bezirksbügermeister Volker Mais.




Die Fahrradtour verlief durch verschiedene Stadtbezirke Dortmunds, welche an die Gräueltaten erinnern: u.a. zum Mahnmal für die Opfer der Euthanasiemorde auf dem Gelände der LWL-Klinik Dortmund, zur Beteiligung an der Stolpersteinverlegung für die Familie Hartmann sowie zur Mahn- und Gedenkstätte Steinwache. An der traditionell ersten Station, dem Mahnmal in der LWL-Klinik trafen die 50 Schüler der DoTour auf den Unterkurs der Krankenpflegeschule der Klinik. Die Pflegeschüler stellten eine jüdische Patientin vor, die dort zu Unrecht eingewiesen worden war und anschliessend im Konzentrationslager umgebracht wurde. Nach Fürbitten sangen alle gemeinsam "We are the world" von Michael Jackson. Nach zahlreichen weiteren prägnanten Besichtigungen ging es dann zum letzten Punkt der Veranstaltung, dem Mahnmal in der Bittermark.