Der Freundeskreis der DoTour für Respekt ist ein Zusammenschluss von vielen Menschen mit den unterschiedlichsten Lebensläufen, beruflichen Hintergründen und Interessen. Eines haben wir jedoch alle gemeinsam: Wir möchten das „DoTour für Respekt“-Programm des Jugend- und Freizeitzentrums Aplerbeck unterstützen.

Geleitet von dem Grundgedanken „Wer die Geschichte nicht kennt, wird die Gegenwart niemals verstehen“, initiierte das Jugend- und Freizeitzentrum, eine Einrichtung des Jugendamtes der Stadt Dortmund, die DoTour für Respekt erstmalig 2014 in Aplerbeck. In Kooperation mit den weiterführenden Schulen in Aplerbeck und zahlreichen Unterstützer*innen besuchten ca. 40 Schüler*innen 13 Orte und Gedenkstätten in mehreren Stadtbezirken in Dortmund, welche an die Gräueltaten des Nationalsozialismus erinnern. Vor Ort gab es Referate und Führungen, die den Schüler*innen die Thematik anschaulich nahe brachten. Die DoTour für Respekt ist bewusst als Fahrradtour organisiert, mit Übernachtung im Big Tipi/ Erlebniswelt Fredenbaum.

Seit 2014 findet die DoTour jedes Jahr mit steigenden Teilnehmer*innenzahlen statt. Mittlerweile hat sich daraus ein „DoTour für Respekt“-Programm entwickelt, das über die Fahrradtour hinaus weist. Beginnend mit der Fahrradtour sind die Teilnehmenden während eines Schuljahres zu folgenden Veranstaltungen eingeladen:

 

- Zeitzeug*innengespräch mit Überlebenden der Shoah

- Befehlbunkerführung

- Stolpersteinreinigung im Rahmen der Veranstaltungen zum Tag des Friedens in Aplerbeck am 12. April

- thematische Filmvorführung mit Mitgliedern der Bezirksvertretung Aplerbeck mit anschließender Diskussion

- Gedenkstättenfahrt

Ziel ist es, Geschichte konkret und vor Ort zu erfahren. Die Teilnehmenden sind auf diese Art und Weise nahe dran, können ein gutes Gespür entwickeln und das, was Menschen anderen Menschen angetan haben, besser erfassen.
Gleichzeitig sorgt dieses Prinzip für Nachhaltigkeit, die Teilnehmenden behalten Vergangenheit und Fortdauern nationalsozialistischer, antisemitischer und rassistischer Gewalt inhaltlich und persönlich lange in Erinnerung.

Wir, die Mitglieder des Freundeskreis für Respekt, sind auf unterschiedlichste Weise auf das „DoTour für Respekt“-Programm aufmerksam geworden. Wir sind Freund*innen der Verantwortlichen, einige haben selbst an einzelnen Veranstaltungen teilgenommen und manche haben über Dritte davon gehört.

Die Ziele des Programms - Geschichte zu erfahren, Rechtsextremismus entgegenzuwirken, Demokratie zu fördern - liegen uns sehr am Herzen.
Daher möchten wir dieses Programm unterstützen und noch stärker bekannt machen. Wir werden Sie/Euch daher auf dieser Seite über alle Aktionen und Veranstaltungen auf dem Laufenden halten in der Hoffnung, eine breite Unterstützung zu finden.

Die Unterzeichner*innen:

Katrin Brüggemann, Medienproduzentin, Konstanz

Fiona Forde, Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin (B.A.), Dortmund

Yannick Goeke, Student, Dortmund

Ria Hankemann, Diplom-Sozialarbeiterin, Hamburg

Kerstin Hoffmann, Erzieherin, Dortmund

Julia Homann, Diplom-Sozialpädagogin, Köln

Silke Kilian, Heilpädagogin, Dortmund

Peter König, Dortmund

Uwe Kriening, Bibliothekar, Dortmund

Michael Lenser, Krankenpfleger/Betriebsrat, Schwerte

Janosch Lichterfeld, Sozialarbeiter, Dortmund

Peter Mathias, Diplom-Pädagoge, Dortmund

Martin Mennes, Heilerziehungshelfer, Bochum

Edgar Stephan, Technischer Sterilisationsassistent, Dortmund

Volker Vödisch, Diplom-Sozialpädagoge, Hamburg

Jürgen Weber, Journalist, Konstanz

Torsten Wöllmann, Studienrat, Bochum